Alle Wege führen nach Rom – so auch unserer
Am 28. Juli machte sich unsere kleine Gruppe von der Höri, bestehend aus neun Ministrantinnen und Ministranten und zwei Begleiterinnen, auf in die ewige Stadt zur Ministrantenwallfahrt 2024.
Angekommen nach einer fast 14-stündigen Busfahrt erkundeten wir zu allererst die Umgebung, bevor am nächsten Tag unser Programm mit einem Besuch der Domitilla-Katakomben startete, dem größten unterirdischen christlichen Friedhof Roms. Gleich im Anschluss machten wir uns auf den Weg zur Papstaudienz auf dem Petersplatz. Nach ca. 1,5 Stunden Anstehen waren wir endlich durch die Sicherheitskontrolle und betraten den Petersplatz, auf dem sich bereits ein Großteil der ca. 50.000 Ministrantinnen und Ministranten versammelt hatte. Die Abendstimmung und das Gefühl, Teil einer solch großen Gruppe zu sein, machte dieses Erlebnis zu etwas wirklich Besonderem.
Bereits nach diesen ersten beiden Tagen waren wir geübte Nutzer des italienischen ÖPNV und gelangten auch weiterhin gut an unser Ziel. (Naja, manchmal mit mehr und manchmal mit etwas weniger Erfolg 😉.) Neben weiteren Sehenswürdigkeiten wie der spanischen Treppe und dem Trevi-Brunnen war die Besichtigung des Petersdoms eines unserer Highlights. Trotz der sportlichen Temperatur von 37 Grad ließen wir es uns nicht nehmen, die 537 Stufen bis hinauf zur Kuppel zu erklimmen, und wurden mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt.
Getreu dem diesjährigen Motto „Mit dir“ waren Trinkflasche, Sonnencreme, Google Maps und natürlich Eis unsere ständigen Begleiter. So schön Rom auch ist, zog es uns doch noch für einen Tag raus aus der Stadt. Am Donnerstag teilten wir kurzfristig unsere Gruppe, um Lido di Ostia und Ostia antica zu besichtigen. Nach diesem Ausflug ans Meer und in die längst vergangene Zeit der einstigen Hafenstadt Ostia fuhren wir gemeinsam in die Albaner Berge. Am dortigen See angekommen kämpften wir uns durch den knietiefen Schlamm, um etwas weiter draußen im See doch noch schwimmen zu können. Auch das war ein Erlebnis, was wir nicht so schnell vergessen werden.
Abgerundet wurde unsere Wallfahrt mit dem Abschlussgottesdienst der Freiburger Minis am 02. August in St. Paul vor den Mauern. Die gesamte Atmosphäre innerhalb der Kirche und während des Gottesdienstes war eine einmalige Erfahrung für uns.















