Kirche St. Leonhard in Weiler

Die Kirche St. Leonhard und Katharina in Moos-Weiler ist eine Saalkirche mit spätgotischem Chorraum. Sie ist das älteste Gebäude der Gemeinde.
 
Das Patrozinium wird am oder um den 6. November gefeiert, dem Fest des Hl. Leonhard.
 
Seit 1500 gab es in Weiler eine Kapelle. Der spätgotische Chorraum entstand auch um diese Zeit und zeigt ein Netzgewölbe mit profilierten Rippen. Ebenfalls aus dieser Zeit stammen das verzierte Sakramentshaus, das in die Nordwand des Chorraums eingelassen ist, und der seitlich an den Chorraum gestellten Glockenturm.
 
Für Sonntagsgottesdienste war die Kapelle jedoch zu klein, so dass die Weiler Bauern zum Sonntagsgottesdienst weiterhin nach Horn gingen. Dies änderte sich erst, als 1814/16 das spätbarocke Langhaus gebaut und Weiler zu einer eigenen Pfarrei wurde.
 
Aus dem kurz zuvor aufgehobenen Kloster Grünenberg stammt das Kruzifix von ca. 1330, das an der südlichen Seitenwand hängt. Es wird von zwei Engeln begleitet.
Darunter ist ein Tafelbild zu sehen, das die Vision der Grünenberger Äbtissin Elsa zeigt.
 
Im Jahr 1822 wurde der Turm erneuert. Die Kirche wurde mehrfach umgestaltet, zuletzt 1968/69.
 
Die aus Stoff gefertigten 15 Kreuzwegstationen stammen aus dem 20. Jahrhundert.
 
 

Orgel

 
Die Orgel wurde 1887 von Xaver Mönch aus Überlingen/Bodensee als Opus 18 neu erbaut und 1981 durch Mönch Orgelbau aus Überlingen restauriert. Das Instrument hat 9 klingende Register auf einem Manual und Pedal. Die Spieltrakturen und Registertrakturen sind mechanisch. Kegellade.
 
I Manual C-f3 Pedal C-c1
Gedekt 8'
Salicional 8'
Gamba 8'
Principal 8'
Octav 4'
Octav 2'
Mixtur 3f. 2 2/3'
Subbass 16'
Octavbass 8'
 
  • Koppeln: I/P als Griff "Pedalcoppl."
  • 9 Registerzüge zum Einhängen, Koppel I/P als weiterer Griff
 
 

Glocken

 
Nr. Name Gussjahr Gießer, Gussort Durchmesser
Masse
Schlagton  
1   1833 Carl Leonard Rosenlaecher, Konstanz 930 mm 450 kg a'±0 Bronze
2   1949 Benjamin Grüninger, Neu-Ulm 790 mm 250 kg h'+4 Bronze
3   1536 Nicolaus Oberacker, Konstanz 600 mm 130 kg f"+1 Bronze
 
Die kleinste der Glocken ist eine historische Glocke. Sie war die Glocke des Anfang des 19. Jahrhunderts aufgehobenen Klosters Grünenberg.
 
 
 
Die Bilder sind noch nicht fertig, sie werden noch entwickelt...  
 
Eine Panoramaaufnahme finden Sie unter www.moos360.de - „Weiler“
 
 
 

 
Hier wird gebaut...
Demnächst mehr...
Man darf gespannt sein...