Kirche Sieben Schmerzen Mariens in Moos

Die Kirche „Sieben Schmerzen Mariens“ in Moos ist eine Saalkirche im neoromanischen Stil.
 
Das Patrozinium wird am oder um den 15. September gefeiert. Der Gedenktag der Schmerzen Mariens folgt unmittelbar auf das Fest der Kreuzerhöhung am 14. September und steht dazu in innerer Beziehung.
 
Die Kirche wurde 1874/75 in neoromanischen Formen erbaut. An den Chorraum mit quadratischem Grundriss schließt sich ein flachgedeckter Rechteckraum an. Mit der Fertigstellung des Gebäudes im Jahr 1875 wurde die Mooser Kirchengemeinde selbstständig. Bis dahin gehörte Moos kirchlich zu Bohlingen.
 
Die Kirche ist jedes Jahr am Montag nach dem dritten Sonntag im Juli der Ausgangspunkt für die Mooser Wasserprozession. Nach einer kurzen Andacht folgt die Prozession zum Hafen. Mit geschmückten Booten setzen die Pilger über nach Radolfzell, wo sie von vielen Menschen erwartet werden. Dort schließt sich nach einer Prozession durch Radolfzell das „Mooser Amt“ im Münster an.
Die Bauern aus Moos hatten 1797 eine jährliche Wallfahrt zu den Radolfzeller Hausherren gelobt, wenn diese bei der Bekämpfung einer schlimmen Viehseuche helfen würden. Seitdem findet die Mooser Wasserprozession nach Radolfzell jedes Jahr statt.
 
Die Mooser Wasserprozession setzt damit die Feierlichkeiten zu Ehren der Radolfzeller Stadtpatrone Theopont, Senesius und Zeno fort, die am Wochenende davor als "Radolfzeller Hausherrenfest" stattfinden.
 
 
 
 

 
Hier wird gebaut...
Demnächst mehr...
Man darf gespannt sein...
 

Kirche
  

Sieben Schmerzen Mariens

Kirchstraße 7
78345 Moos