Pfarrgemeinderat

 
Auf dieser Seite sehen Sie archivierte, nicht mehr aktuelle Informationen zum Pfarrgemeinderat der Kirchengemeinde Höri bis 31. Dezember 2025.
 
Zum 1. Januar 2026 ist im Rahmen der Kirchenentwicklung 2030 aus den Kirchengemeinden / Seelsorgeeinheiten Höri, Hohenfels, Krebsbachtal/Hegau, St. Radolt Radolfzell, See-End und Stockach die neue Kirchengemeinde Bodensee-Hegau entstanden. 
 
Der Pfarrgemeinderat heißt nun Pfarreirat, er ist jedoch etwas anderes als der frühere Pfarrgemeinderat. 
 
 
Der Pfarrgemeinderat ist das gewählte Gremium, das zentrale pastorale Ziele in einer Pastoralkonzeption für die Kirchengemeinde entwickelt und beschließt, unter Beachtung der geltenden Diözesanen Leitlinien. Er sorgt für deren Finanzierung und Umsetzung und evaluiert diese regelmäßig.
 
Der Pfarrgemeinderat koordiniert als Vertretung der Katholikinnen und Katholiken der Kirchengemeinde die Aktivitäten der Gemeindeteams sowie der kirchlichen Gruppen, Verbände und geistlichen Gemeinschaften unter Wahrung ihrer Eigenständigkeit und vertritt die Anliegen der Katholikinnen und Katholiken der Kirchengemeinde in Gesellschaft und Öffentlichkeit.
 
 
Unser Pfarrgemeinderat
 
 
Amann Verena Im Weingarten 3 Gaienhofen-Horn  
Bühren Markus Im Winkel 2 Moos-Bankholzen  
De Boni Christiane Weiler Straße 39a Gaienhofen-Horn  
Fahl Carmen Büro Kirchgasse 4 Gaienhofen-Horn GRef., beratendes Mitglied
Feurer Ima Curth-Georg-Becker-Weg 12 Gaienhofen-Hemmenhofen  
Heß Gabriele Vogelsangstraße 25 Gaienhofen-Horn  
Karler Ursula Im Bündt 15 Moos-Bankholzen  
Krtschil Angelica Gewerbestraße 7 Moos  
Kuhn Yvonne Waldblickstraße 11 Gaienhofen-Horn  
Pflüger Ursula Hohenklingenstraße 12 Öhningen  
Schäfer Christine Lindenhof Öhningen  
Schaffer Siegfried Sonnenhang 5 Gaienhofen-Gundholzen  
Schmidle Julia Am Hang 4 Moos-Iznang  
Schumacher Christina Böhringer Straße 6a Moos  
Schwörer Hermann Himmernstraße 24a Gaienhofen-Horn  
Sessler Hans Georg In der Grub 7 Gaienhofen  
Sieber Harald Steiner Straße 20 Öhningen  
Stark Christine Zum Schienerberg 35a Öhningen-Wangen  
Vestner Ulrike Sandhof 1 Öhnngen-Schienen Stv. Vorstzende
Vogel Heinz Marktplatz 7 Radolfzell Pfarradministrator
Wiedenbach Birgit Waldheimstraße 15 Öhningen-Schienen Vorsitzende
 
 
Kurzbericht von der Sitzung am 05. Februar 2025
In der von zahlreichen Gästen von der ganzen Höri interessiert mitverfolgten Sitzung stellten sich zwei neue Mitarbeiter der künftigen Pfarrei St. Zeno vor:
  • Ekkehard Baumgartner, bislang Pfarrer der Seelsorgeeinheit Sigmaringen-Laiz, wird in unserer neuen Pfarrei St. Zeno stellvertretender Leitender Pfarrer sein; er wird seinen Dienst im August 2025 antreten. Wohnen wird er im Pfarrhaus Horn, seine Verortung im Pastoralteam wird im Bereich Radolfzell / Höri liegen. Seine persönlichen Anliegen als Priester umschreibt er mit den Stichworten: persönliches Glaubensleben jedes Einzelnen – zeitgemäße Engagement-Entwicklung – Vernetzung.  
  • Lucian Farcas macht gerade die Ausbildung als Pastoralassistent / -referent, Wohnsitz in Stockach. Ein Schwerpunkt für ihn liegt gerade beim Religionsunterricht an beruflichen Schulen, er zeigt sich aber ausdrücklich offen für Anliegen und Anregungen, die aus den Gemeinden an ihn herangetragen werden.
Inhaltlicher Schwerpunkt der Sitzung war die Vermietung der Gemeindehäuser in Weiler und Horn. Diese wird künftig nach einheitlichen Kriterien und zu einheitlichen Bedingungen erfolgen. Beide Häuser sollen unabhängig von der Konfession vor allem, aber nicht nur für auf der Höri ansässige Menschen offen sein. Bei den Konditionen wird unterschieden nach privaten Anlässen, sozial / ehrenamtlich orientierten Gruppen, Bildungsveranstaltungen (grundsätzlich willkommen) und internen Veranstaltungen von politischen und gewerblichen Gruppierungen. Ein allgemeines Recht auf Nutzung der Räume besteht nicht, die Kirchengemeinde prüft Anfragen durch verantwortliche Personen. Einige organisatorische Fragen müssen im Detail noch geklärt werden.
 
Nach Planungen des Pfarrgemeinderats wird es kurz nach Fastnacht eine Info-Broschüre zur Funktionsweise und zu Möglichkeiten des Engagements in der künftigen Kirchengemeinde Bodensee-Hegau / Pfarrei St. Zeno geben, sowie drei Veranstaltungen, einen Trialog für Leib-Seele-Geist. Die erste Veranstaltung wird am 18. Mai ein Kneipengottesdienst in Horn sein. Ein Gottesdienst mit besonderer musikalischer Gestaltung in Öhningen und eine spirituelle Wanderung rund um Bankholzen werden im Spätsommer und Herbst folgen.
 
Aus dem Stiftungsrat wird berichtet, dass es zunehmend schwierig sei, Menschen zu finden, die sich im Umfeld von Kirchengebäuden um Räumdienst und ähnliches kümmern. Planungen für die Reparatur der Glocken in Horn und Öhningen sowie für die Orgel in Horn und in der Friedhofskapelle Öhningen laufen.
 
Protokoll von der 27. Sitzung des Pfarrgemeinderats Höri am 05. Februar 2025 in Öhningen, Hermann Schwörer

 
„Auf dem Weg zum Gemeindeteam“
Kurzbericht von der Klausur des Pfarrgemeinderats Mitte Oktober 2024 in Hegne
 
„Auf dem Weg zum Gemeindeteam“ sollte bei dieser Klausur Entscheidendes und Konkretes geschehen. Diejenigen, die dabei waren, haben konkrete Schritte gemacht, sehen den weiteren Weg klarer als bisher und fühlen sich gestärkt für künftige Herausforderungen.
 
Hilfreich dabei waren die eigenen Vorarbeiten bei früheren Klausurtagungen, die Begleitung durch Ulrike Traub und Konrad Fritz, die engagierte und offen-kritikfähige Beteiligung der Räte sowie der Gemeindereferentin Carmen Fahl und des Leitenden Pfarrers Heinz Vogel.
 
Geklärt wurde, dass den Gemeinden auf der Höri vorgeschlagen werden soll, für die gesamte jetzige Seelsorgeeinheit Höri innerhalb der künftigen Pfarrei ein Gemeindeteam zu bilden, das sich für das kirchliche Leben der Katholiken auf der Höri mit-verantwortlich fühlt. Dieses Gemeindeteam arbeitet dann mit den Hauptamtlichen der neuen Pfarrei und der Gesamt-Pfarreileitung, vor allem aber mit den vielen Engagierten zusammen, die es früher schon gab und die es auch heute auf der Höri gibt. Das Gemeindeteam soll vor allem koordinierend tätig sein.
 
Wichtig war den Räten, dass die künftigen Entwicklungen in den Gemeinden und auch außerhalb kirchlicher Kreise besser bekannt werden – wir wollen wahrnehmbar sein, mitbekommen, was die Leute umtreibt, und uns, soweit die Kräfte das zulassen, produktiv auf der Höri einbringen. Dazu wird es in den kommenden Monaten eine Reihe von Veranstaltungen geben, zu denen wir bald einladen; wir wollen aber auch auf die Kommunen und Vereine zugehen, um uns mit der künftigen Struktur vorzustellen. Dazu wird auch angepasstes Infomaterial vorbereitet.
 
 
 
 
Kurzbericht von der Sitzung am 18. Juni 2024
Im Beisein von Pfarrer Heinz Vogel ließ sich der Pfarrgemeinderat von Carolin Teufel, Stellvertredende Leiterin der Verrechnungsstelle Singen, den Haushaltsabschluss 2023 und den Haushaltsplan 2024/25 vorstellen. Obwohl es keine Einwände gegen den Abschluss 2023 gab, soll dieser erst in der nächsten Sitzung genehmigt werden; die Genehmigung beinhaltet eine Beschlussfassung über die Verwendung des Verkaufserlöses für das Pfarrhaus in Hemmenhofen im Vermögenshaushalt, und dafür wollte man noch etwas Bedenkzeit haben.
 
Der Haushaltsansatz für 2024/25 wurde nach längerer Debatte wie vorgelegt akzeptiert. Er beinhaltet einige seit längerem anhängige (Kirche Weiler, Glockenturm Schienen, Kirche Hemmenhofen) bzw. dringlich anzugehende (Kirche Wangen) Bauvorhaben. Dank solider Haushaltssituation der Seelsorgeeingeit Höri können diese Vorhaben angegangen werden. Der Haushaltsentwurf wird vom 01. bis 15. Juli im Pfarrbüro Horn ausgelegt und kann dort eingesehen werden.
 
Pfarrer Vogel, ab September Pfarradministrator der Seelsorgeeinheit Höri und designierter Leiter der künftigen Pfarrei St. Zeno Radolfzell, zu der auch die Seelsorgeeinheit Höri ab 2026 gehören wird, nutzte die Gelegenheit, sich persönlich mit den Mitgliedern des Pfarrgemeinderats bekannt zu machen. Und mit ihm und Pfarrer Hutterer, der auch nach seiner Pensionierung in Horn wohnen wird, konnte besprochen werden, wie dieses Jahr die Gottesdienste und weitere kirchliche Dienste vor Ort geplant sind, und wie die Zusammenarbeit mittelfristig aussehen könnte.  
 
Für das Verständnis der kirchlichen Arbeit in unserer neuen Pfarrei St. Zeno ab 2026 und schon für den Übergang lohnt sich ein Blick auf diese beiden Internetseiten:
 
 
Einen Eindruck vom Ehrenamts-Event des Dekanats Hegau, von dem wenige Vertreterinnen der Höri begeistert erzählen konnten, kann man hier erhalten:
 
Kurz-Informationen von der letzten Vollversammlung des Diözesanrats gibt es hier:
 
Protokoll von der 23. Sitzung des Pfarrgemeinderats Höri am 18. Juni 2024 in Horn, Hermann Schwörer

 
Klausurtagung im Oktober 2023
Die Klausur beginnt mit einem geistlichen Impuls; ein weiterer geistlicher ‚Haltepunkt‘ ist dann der gemeinsame Besuch der Heiligen Messe, die die Beuroner Benediktiner-Mönche unter Leitung ihres Abtes Samstagvormittag zusammen mit Gästen in der Klosterkirche feiern.  
 
Die inhaltliche Arbeit am Freitagnachmittag / -abend und Samstagvormittag / -mittag ist dann methodisch geprägt durch den Wechsel von Austausch-Runden im Plenum und in kleinen Murmel- bzw. Arbeitsgruppen, Erläuterungen zu offenen Fragen durch Karl Seiler und (in kleinem Umfang) Hermann Schwörer, der Erarbeitung von Zukunftsvorstellungen zu ‚unserer‘ kirchlich-katholischen Gemeinde auf der Höri, die mit Verstehens-Hilfen und Perspektiven seitens Karl Seiler abgerundet werden.
Beim Einstieg in die Arbeit am Freitag zeigen sich sehr vielfältige, unterschiedliche Ansätze und Vorstellungen von dem, was Kirche auf der Höri zukünftig sein könnte und sollte, auch eine gewissen Hilf- und Orientierungslosigkeit (wie soll das alles gehen, finden sich überhaupt Engagierte und Befähigte wo ist mein Platz in der Zukunft, müssen wir befürchten, in einer ‚Pfarrei-Neu‘ allein gelassen zu werden? 
Es zeigt sich aber dabei auch ein Reichtum an Aktivitäten und Vorschlägen und Engagement-Bereitschaft, der hier nur verkürzt wiedergegeben werden kann (vgl. auch Anhang): 
 
  • Beteiligung an Katechese 
  • Die Kirchen (-Gebäude) auf der Höri zur Geltung bringen
  • Gastfreundschaft leben / Willkommenskultur (gegenüber Jedermann / -frau, Tourismus, Geflüchtete, Kinder-Jugend-Familien)
  • Kitas als pastorale Orte
  • Einfache Patrozinien-Feiern
  • Kirchenkaffee
  • Freiluft-Gottesdienste
  • Messdiener-Gruppen
  • Besuchsdienste / Krankenkommunion / persönliche Seelsorge
  • Mit Jugendlichen Zukunftsfragen in den Blick nehmen
  • Kooperationen eingehen (evang. Kirche, Kultur, Tourismus, Vereine...)
  • Themenabende, Bildungsarbeit
  • Wort-Gottes-Feiern, Einladung zum Gebet
  • Andere Kirch-Orte entdecken und kultivieren
Klar ist und wird, dass es zur Weiterarbeit, womöglich Weiterentwicklung des kirchlichen, des Gemeindelebens neben dinglichen Voraussetzungen (Orte, Räume – aber welcher Art?, Material, Technik) Kommunikation-Vernetzung-Team und darin Verantwortung .. also LEITUNG bedarf; nicht so einfach zu klären ist, wie diese Leitung von wem wahrgenommen werden kann; damit sind die Pfarrgemeinderäte beim Kern-Auftrag ihrer Klausur angekommen: 
 
Wie kommen wir zu Gemeindeteams bzw. einem Gemeinde-Leitungsteam, wie kann dieses arbeiten, was ist dessen / deren Aufgabe und Kompetenz? Und: Wie erhalten wir die Freude an unserem Tun, bzw. wie schützen wir die Engagierten vor Überforderung?
 
Hier verstehen die Pfarrgemeinderäte zunächst, dass die Bildung der Pfarrei-Neu, so wie sie geplant ist, auch als Entlastung verstanden werden kann: 
 
  • Die Gesamtleitung der Pfarrei-Neu ist verantwortlich dafür, dass alle Gläubigen in ihrem Gebiet Zugang zu Sakramenten, Katechese, Seelsorge haben. Ob allerdings ein regelrechtes Gemeindeleben bleibt bzw. entsteht, hängt stark vom Engagement vor Ort ab.
  • Die Hauptamtlichen werden sich nicht in eine entfernte Zentrale zurückziehen, sondern an den Orten jetziger Seelsorge-Einheiten sein und von da aus Unterstützungs- Leitungs- und kategoriale Aufgaben wahrnehmen.
  • Die Tätigkeit der örtlichen Gemeindeteams soll möglichst einfach, unbürokratisch und selbstbestimmt angelegt sein. 
Zudem wird in Beiträgen während der Arbeits-Phasen und in Pausengesprächen deutlich, dass gerade auch die Herausforderung, sich auf neue, bzw. bislang kaum genutzte Formate des Glaubens- und Gemeindelebens einzulassen, gute, erfrischende Erfahrungen ermöglichen kann. 
 
Am Freitagabend und Samstagvormittag ‚lichtet sich der Nebel‘ für die Mitglieder des Pfarrgemeinderats, und es wird als Ergebnis zusammengetragen, gedeutet und strukturiert, wie katholisch-gemeindlich Kooperation auf der Höri und mit der Pfarrei-Neu organisiert werden sollte, was es dazu braucht, und wie ein Zeitplan für die kommenden Monate und Jahre aussehen könnte: 
 
 
Engagierte +
Interessierte
 
 
Teams
 
 
 
 
 
 
Teams
 
 
Pfarreirat
 
 
Gebäude
Kirch-Orte Selbst-organisierte
Pastoral Höri
 
Leitung
 
Haupt- und
Nebenamtliche
 
 
 
 
 
Pfarrbüro
 
 
 
 

Was es braucht:

 
  • Bedürfnisse und Ressourcen wahrnehmen
  • Verbindung zum Pfarrgemeinderat (jetzt) / Pfarreirat (dann)
  • Lokale Verwaltungs-Person + Büro
  • Leitung vor Ort, die selbst begleitet / geleitet ist
  • Coaching + Fortbildung
  • Transparenz zwischen Leitung und Teams
  • Begleitung der Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen
  • geklärte Rahmenbedingungen
  • Leitung als Ansprechstelle
  • Kommunikation + Transparenz zwischen allen Akteuren
  • Blick nach außen
  •  ......
 

Schritte zum Ziel / auf dem Weg:

 
  • November 2023: Gläubige und Gemeinden auf der Höri informieren – Info-Blatt, Höri-Woche, Homepage, Kirchenkaffee
  • Mai 2024: Beteiligungs-Prozesse mit internen und externen Interessierten organisieren
  • Thematische und örtliche Gruppen, „Fachkonferenzen“ bilden, Zusammenarbeit mit ‚Pfarrrei-Neu‘ intensivieren.
 
 
Kurzbericht von der Sitzung am 21. Juni 2023
Bei seiner 16. Sitzung nahm der Pfarrgemeinderat nochmals die vorausliegende Vollversammlung aller Pfarrgemeinderäte der künftigen Großpfarrei am 30. Juni in den Blick und wurde von der Vorsitzenden, Birgit Wiedenbach, über den Stand der Vorbereitung informiert; man darf gespannt sein, auf welche Arbeitsweise für die kommenden Jahre, auf welchen Namen für die staatskirchenrechtlich bestimmte Kirchengemeinde und auf welchen Sitz und welches Patronat sich die Vollversammlung verständigen wird. Klar wurde während der PGR-Sitzung auch, dass gerade auf der Höri in Richtung Gemeindeteams, Selbstverständnis der Gemeinden als Trägerinnen kirchlichen Lebens, eigenständiges gemeinschaftliches Engagement in der kirchlichen Gemeinde noch einiges zu tun ist, um in den künftigen Strukturen einen guten Platz zu finden.
 
Zentraler Tagesordnungspunkt der Sitzung war allerdings der Austausch über die Freiburger Missbrauchs- und Vertuschungsstudie. Die dort aufgezeigten Abgründe im Raum unserer Kirche werfen bei den Mitgliedern des Rats und in ihrem Umfeld schwierige Fragen auf, führen auch zu Verunsicherung und Zorn. Der Pfarrgemeinderat macht sich bewusst, dass die eingeführten Schutzkonzepte auch bei uns weiterentwickelt werden müssen, bekennt sich dazu, dass konkrete Solidarität mit Betroffenen Not tut und ein offener Umgang mit der Problematik von zentraler Bedeutung ist.
 
Der Rat nimmt, nachdem vor der Sitzung die Kirche in Weiler in Augenschein genommen worden war, zur Kenntnis, dass dort die dringendsten Arbeiten jetzt in Angriff genommen werden sollen.
 
Er muss leider auch zur Kenntnis nehmen, dass Freddy Overlack, das derzeit wohl dienst-älteste Mitglied eines Pfarrgemeinderats auf der Höri, sein Amt in diesem Sommer niederlegen wird. Wer ihn kennt, weiß, dass für ihn als einen weit überdurchschnittlich engagierten Katholiken in seiner Gemeinde und seiner Kirche, dieser Schritt einen tiefen Einschnitt darstellt; seine Entscheidung, so erklärte Freddy Overlack, hänge mit dem Missverhältnis von konkretem Arbeitseinsatz einerseits und der als mangelhaft empfundenen Gestaltungsmöglichkeit für ihn als Pfarrgemeinderat anderseits zusammen.
Nichtsdestotrotz lädt die Vorsitzende Birgit Wiedenbach, gerade auch im Blick auf die kommenden Veränderungen dazu ein, vor Ort für sich und für andere im Sinn einer menschenfreundlichen Kirche zu sorgen und die nötige Geduld nicht zu verlieren.   
 
 
Kurzbericht von der Sitzung am 10. Mai 2023
Am Mittwoch 10. Mai 2023 traf sich der Pfarrgemeinderat Höri zu seiner 15. Sitzung in Horn. Zusammen mit einigen Gästen aus der Seelsorgeeinheit ließen sich die Räte von Projektkoordinator Clemens Trefs aus Radolfzell nochmals über die Rahmenbedingungen und die anstehenden Entscheidungen zum Projekt Kirchenentwicklung 2030 / „Pfarrei neu“ informieren, nahmen den Bericht aus dem Stiftungsrat zur Kenntnis und stimmten mehrheitlich dem Antrag zu, die Vorabendmesse in Gaienhofen terminlich an die anderen Samstags-Gottesdienste in der Seelsorgeeinheit anzugleichen.
 
Die in der Tagesordnung angekündigte Aussprache zum GE-Kommissions-Bericht „Missbrauch und Vertuschung in der Erzdiözese Freiburg“ musste wegen Zeitmangel auf die nächste Sitzung am 21. Juni vertagt werden.
 
Aus dem Stiftungsrat wurde berichtet, dass inzwischen der Verkauf des Pfarrhauses Hemmenhofen abgeschlossen ist.
Als Bauvorhaben stehen derzeit der Kirchturm in Wangen sowie Renovationsarbeiten in den Kirchen in Bankholzen und Weiler an.
 
Beim Projekt „Pfarrei neu“ steht die Vollversammlung aller Pfarrgemeinderäte und Stiftungsräte der sechs betreffenden Seelsorgeeinheiten am 30. Juni bevor. Dort soll über die Patronatskirche dieser künftigen Pfarrei, über den Namen der staatskirchenrechtlich definierten Kirchengemeinde und über die Arbeitsweise der Pfarrgemeinderäte und Stiftungsräte bis zur Gründung der Pfarrei beraten und beschlossen werden; wie alle Pfarrgemeinderats-Sitzungen ist auch diese öffentlich. Der Pfarrgemeinderat Höri hat sich in dieser Sitzung auf Voten zu den allen drei benannten Punkten geeinigt.
 
In den kommenden Monaten und Jahren wird es darauf ankommen, sich gut in den Gesamtprozess einzubringen, und vor allem vor Ort Strukturen vorzubereiten, um bei der angestrebten Vernetzung großräumiger und kleinräumiger Pastoral gut mitgestalten zu können. Hierbei soll v.a. die Klausurtagung des Pfarrgemeinderats im Oktober diesen Jahres Weichen- und Hilfestellungen geben.
 
 
Klausurtagung vom 17. Juli 2021
Am Samstag, 17. Juli 2021, trafen sich alle gewählten Mitglieder des Pfarrgemeinderats, Pfr. Hutterer als Mitglied qua Amt und Fr. Fahl als beratendes Mitglied zur ersten eintägigen Klausur in Präsenz in dieser Amtszeit.
 
Der vorausgegangene, erste Klausurtermin dieses Pfarrgemeinderats im November 2020 hatte nur als Online-Meeting wahrgenommen werden können. Damals war die aktuelle und konkrete Gestaltung des Gemeinde- und Gottesdienst-Lebens unter Corona-Bedingungen im Vordergrund gestanden.
 
 
Am 17. Juli 2021 sollte es darum gehen, dass die neugewählten Mitglieder des Pfarrgemeinderats ihre Vorstellungen von der Arbeit des Pfarrgemeinderats artikulieren. Sie brachten ihre Visionen davon ein, wie sich die Kirchengemeinde in den kommenden Jahren entwickeln soll. Dies wurde in Verbindung gebracht mit der bisher bereits geleisteten Konzeptionsarbeit, also der ‚Pastoral-Konzeption‘ und dem ‚LEVI-Bericht‘. Die in Arbeit befindliche pastorale Gebäude-Konzeption spielte bei dieser Klausur keine Rolle.

Die Klausur hat als Ergebnis eine aktualisierte und für dieses Kalenderjahr bindende Priorisierung der strategischen Ziele aus der Pastoral-Konzeption und verschriftlichte Vorschläge (hinterlegt beim Vorstand) dazu, wie der Pfarrgemeinderat diese priorisierten Ziele (NEUES EHRENAMT + GEMEINWESEN-ORIENTIERUNG) angehen könnte.
 
Gerahmt wurde die inhaltliche Arbeit von einem geistlichen Impuls zu Beginn (Carmen Fahl) und einer Bibelarbeit am Ende (Freddy Overlack).
 
Zur ausgesprochen guten Stimmung an einem Tag, den viele auch gern ihren Familien, Hobbys, persönlichen Angelegenheiten gewidmet hätten, trug neben einer gelungenen Vorbereitung und Moderation durch den Vorstand auch das gemeinsame Essen im Hirschen und die zahlreich mitgebrachten Leckereien in den Kaffeepausen bei.

Hermann Schwörer
Birgit Wiedenbach, Vorsitzende
 
 
Pfarrgemeinderat tagt „online“
Auch der Pfarrgemeinderat musste sich aufgrund der vorgegebenen Bestimmungen und Kontaktbeschränkungen neu orientieren. Um auch weiterhin kirchliche Themen besprechen und anstehende Aktivitäten planen zu können, musste eine neue Sitzungsform gefunden werden.
 
Die Treffen fanden online in Form von Zoom Meetings statt. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase – Onlinemeetings waren doch für die meisten von uns Neuland – konnten so bereits die Adventsaktionen sowie die Weihnachtsgottesdienste geplant und organisiert werden. Da uns das Coronavirus vermutlich noch eine Weile begleiten wird, werden wir auch weiterhin bei Bedarf online tagen und versuchen, über diese Treffen die kirchlichen Themen und Aktivitäten weiter zu gestalten.