Radulf, geboren um 800 in Cahors (Südwestfrankreich, nördlich von Toulouse) als Sohn eines Adeligen, wurde Benediktinermönch und der Überlieferung nach Abt des Klosters St-Médard in Soissons nordöstlich von Paris, nach anderer Version Kleriker in Solignac in der Nähe von Limoges (Zentralfrankreich). 840/41 zum Erzbischof von Bourges (Zentralfrankreich) erhoben, nahm er an mehreren Synoden teil, reformierte das Klosterwesen und sorgte für die Neugründung mehrerer Mönchs- und Nonnenklöster. Radulf starb am 21. Juni 866 in Bourges und wurde in der Krypta der Kirche St-Ursin begraben.
Darstellung: als Bischof im Ornat
Attribute: Mitra, Stab; Kirchenmodell (Klostergründungen)

Quelle: Herder-Verlag









